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Förderung

Fördertipps für Investoren

Mit der Förderung ausländischer Investitionen verfolgt die türkische Regierung vor allem das Ziel, die Wirtschaft des Landes durch die Anziehung von ausländischem Kapital und Technologietransfer international wettbewerbsfähiger zu machen. Außerdem sollen die Unterschiede in der regionalen und sektoralen Wirtschaftsentwicklung ausgeglichen werden. Die Förderdauer liegt in der Regel zwischen drei und sechs Jahren.

Der Antrag auf Förderung eines Investitionsvorhabens muss vor der Firmengründung beim Generaldirektorat für ausländische Investitionen gestellt werden. Bei Neuinvestitionen kann der Förderungsantrag zusammen mit dem Antrag zur Investitionsgenehmigung gestellt werden. Neben einer Wirtschaftlichkeitsstudie muss der potenzielle Investor weitere spezifische Unterlagen bezüglich des Investitionsvorhabens einreichen. Ob letztlich eine Förderung gewährt wird oder nicht, wird in der Regel innerhalb von acht Wochen nach Antragstellung entschieden. Bei positiver Bewertung und Genehmigung wird eine Förderurkunde ausgestellt, welche die charakteristischen Eigenschaften der Investition und die gewährten Fördermaßnahmen beinhaltet.

Förderkriterien

Die Summe der Investition muss eine bestimmte Mindesthöhe erreichen, deren Höhe von der Region, in der die Investition getätigt werden soll, abhängig ist. Abhängig von Standort und Art der Investition muss das Verhältnis von Eigenkapital und Gesamtinvestitionsvolumen zwischen zehn und 60 Prozent liegen. Je entwickelter die Region, desto höher muss die Eigenkapitalquote sein. Art und Höhe der Förderung unterscheidet sich je nach Region und Sektor. Ausgewiesen sind normale, Entwicklungs- und Prioritäts-Regionen, welche die höchste Förderung genießen. Sektoren, die für die Investitionsförderung Priorität haben, sind Dienstleistungen, Infrastruktur, Umweltschutz und elektronische Industrie. Weitere Aspekte sind hoher Technologietransfer, hohe Wertschöpfungsquote im Land sowie gute Exportaussichten für das Produkt.

Fördermaßnahmen

Bei Erfüllung der Förderkriterien kann die Art der Unterstützung des Projektes sehr unterschiedlich ausfallen. Insgesamt gibt es 13 verschiedene Fördermaßnahmen, von denen die wichtigsten sind:

  • vollständige Absetzung der Investitionsausgaben

  • zinsvergünstigte Darlehen

  • Befreiung von verschiedenen Gebühren

  • Mehrwertsteuerbefreiung oder Rückerstattung bei Importen

  • kostenlose Zuteilung von staatlichem Land

  • teilweise Deckung der Umzugskosten durch Kreditgewährung

Investieren in Freihandelszonen

Zunehmend machen ausländische Investoren von der Möglichkeit Gebrauch, in einer der türkischen Freizonen zu investieren. In diesen Zonen angesiedelte Unternehmen werden gefördert und sehen sich in der Regel geringeren bürokratischen Hindernissen gegenüber als in der übrigen Türkei. Zuständig für die Freihandelszonen ist das Staatssekretariat für Außenhandel, wo mit dem Generaldirektorat für Freizonen eine spezielle Anlaufstelle für interessierte Investoren eingerichtet worden ist. Hauptziel der Freihandelszonen soll es sein, ausländisches Kapital anzulocken und Arbeitsplätze gerade in strukturschwächeren Regionen zu schaffen.

Innerhalb der Zonen können jegliche industrielle und kommerzielle Aktivitäten sowie alle Arten von Dienstleistungen ausgeübt werden, sofern eine entsprechende Lizenz vom Generaldirektorat erteilt worden ist. Da die Freizonen nicht zum Zollgebiet der Türkei zählen und die Geschäfte im allgemeinen in Fremdwährungen abgewickelt werden, hat die hohe Inflationsrate in der Türkei keinerlei negative Auswirkungen auf die laufenden Geschäfte.

In den 21 ausgewiesenen Freizonen, die bislang über das ganze Land verstreut erschlossen wurden, sind mittlerweile mehr als 3.000 Firmen, darunter 543 ausländische Unternehmen tätig. Im Vordergrund der ausländischen Engagements stehen vor allem Istanbul und Umgebung, Izmir, Antalya, Mersin und Adana. Für eine Ausrichtung hin zur ehemaligen Sowjetunion könnten aber auch die Zonen an der Schwarzmeerküste wie beispielsweise Trabzon interessant sein.

Große Unterschiede ergeben sich vor allem hinsichtlich der Preisgestaltung in den einzelnen Zonen, so dass vor einem möglichen Investment ein genauer Vergleich der in Frage kommenden Standorte durchgeführt werden sollte, während die umfangreichen Serviceleistungen der Zonen durchaus Unterschiede aufweisen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind dagegen im Wesentlichen für alle Zonen gleich. Es gibt eine einheitliche Gesetzgebung und es fallen keine Kapitalertragssteuern, Körperschaftssteuern und Lohnsteuern an. Allerdings müssen auf die Arbeitslöhne Sozialversicherungsbeiträge geleistet werden. Steuerrechtlich liegen die Zonen auf "neutralem" Boden. Steuertatbestände wie beispielsweise die Gewinnausschüttung im Heimatland bleiben jedoch relevant. Das Doppelbesteuerungsabkommen spielt insoweit keine Rolle. Steuervorteile werden sich hier also immer nur dann auswirken, wenn etwa die Gewinne nicht an den deutschen Investor ausgeschüttet, sondern vom Unternehmen in der Freizone reinvestiert werden.

Die Vorteile einer Investition in einer Freihandelszone sind:

  • keine Erhebung von Körperschafts- und Einkommensteuer

  • keine Mehrwertsteuer

  • keine Einfuhrabgaben

  • zollrechtliche Behandlung der Zonen wie "Ausland"

  • moderne Infrastruktur

  • wenig bürokratische Hindernisse

  • keine Gründung einer Gesellschaft nach türkischem Recht notwendig

  • gute Verkehrsanbindung auch an Seehäfen und Flughäfen

Quelle: IHK, Köln

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News
[14. November 2005]

Folgende Mail erhielten wir heute in Sachen Förderung:

"Wir haben Ihre Anfrage erhalten und danken Ihnen für Ihr Interesse für die Regionalpolitik.

Im Moment ist die Türkey an der ISPA-Hilfe nicht förderfähig, sondern während der nächsten Zeitraum 2007-2013. Die Regulierung dafür ist leider noch nicht bekannt.

Die heutige Förderungsmöglichkeiten für die Turkey finden Sie hierunter :

Berichtigung der Verordnung (EG) Nr. 2500/2001 des Rates vom 17. Dezember 2001 über die finanzielle Heranführungshilfe für die Türkei und zur Änderung der Verordnungen (EWG) Nr. 3906/89, (EG) Nr. 1267/1999, (EG) Nr. 1268/1999 und (EG) Nr. 555/2000 (ABl. L 342 vom 27.12.2001)

Amtsblatt Nr. L 285 vom 23/10/2002 S. 0026 - 0026

und

Verordnung (EG) Nr. 2500/2001 des Rates vom 17. Dezember 2001 über die finanzielle Heranführungshilfe für die Türkei und zur Änderung der Verordnungen (EWG) Nr. 3906/89, (EG) Nr. 1267/1999, (EG) Nr. 1268/1999 und (EG) Nr. 555/2000

Amtsblatt Nr. L 342 vom 27/12/2001 S. 0001 - 0005

http://europa.eu.int/

Wir hoffen, dass die oben genannten Quellen Ihnen dabei helfen werden, ausreichende und zufriedenstellende Informationen zu erhalten.

Mit freundlichen Grüssen,

Christine MOTTET
COMMISSION EUROPEENNE
Direction Générale Politique Régionale
INFOREGIO SERVICE
CSM2 - A00/COU
B-1049 BRUXELLES
Tél. : +32.2.299.19.73
Fax : +32.2.296.23.05
e-mail : regio-info@cec.eu.int
Web-site : http://europa.eu.int/inforegio

 

Quergedanke

Freihandelszone klang gut in unseren Ohren. Was meinst Du ? Hast Du vielleicht weitere Informationen bzw. Fragen zu diesem Thema? Es steht Dir selbstverständlich frei in dieser Richtung zu recherchieren. Wir freuen uns schon auf das Ergebnis.


 
 

 

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